23Nov2006

Ein Traum in rot…

Das war es also. Nach fast zwei Jahren Asien treten die ersten Entzugserscheinungen auf. Ausgerechnet das. Kimchi, das koreanische Nationalgericht. Das Sauerkraut Asiens, mit Schärfegrade, die Heerscharen unbedarfte Europäer entweder zu tiefer Verachtung oder aber ewiger Hingabe verleiten. Zu Kimchi kann alles kombinieren und überhaupt auch roh schmeckt das eingelegte, vergorene Kraut nach mehr.

Dort war es also als wir wieder mal den örtlichen Verteiler asiatischer Lebensmittel aufsuchten. Die Packung verspricht eine einfache und schnelle Zubereitung. Anfängliche Bedenken wegen des thailändischen Herkunftlandes sind schnell verflogen, und so wandernd die Packung mit Instant Kimchi-Pulver in den Warenkorb.

Einen Chinakohl und drei Tage später war es soweit. Mein erstes Kimchi seid Monaten und dann auch noch mit meinen eigenen Händen hergestellt. Haptik und Optik versprechen viel. Und in der Tat, es ist nicht so schlecht wie erwartet, aber trotzdem nicht 100% zufriedenstellend. Vielleicht ist das gerade gut. So steigert sich die Gier nach dem Original…